Marokkanisch gewürzter Kürbis-Kichererbsen-Eintopf
Oktober und Kürbis gehören untrennbar zusammen. Dieser marokkanisch gewürzte Eintopf nimmt den Herbstkürbis und gibt ihm ein nordafrikanisches Kleid: Ras el Hanout, Zimt und Kurkuma wärmen von innen, die Kokosmilch bringt Cremigkeit, und die Kichererbsen machen das Ganze sättigend und proteinreich. Ein Eintopf, der in einer Schüssel genauso schön ist wie in einem tiefen Teller.
Zutaten für 4 Portionen
- 600 g Butternut-Kürbis
- 2 Pastinaken
- 1 Dose Kichererbsen (400 g)
- 1 Dose Tomaten (400 g)
- 1 Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- 1 TL Ras el Hanout
- ½ TL Zimt
- ½ TL Kurkuma
- 400 ml Kokosmilch
- frischer Koriander
- Saft von ½ Zitrone
- 2 EL Olivenöl
Zubereitung
1. Gemüse schneiden Den Butternut-Kürbis schälen – die Schale ist hart, also ein stabiles Messer und eine sichere Unterlage verwenden. Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in ca. 2–3 cm große Würfel schneiden. Die Pastinaken schälen und ebenfalls würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
2. Gewürzbasis aufbauen Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel und Knoblauch zugeben und 3–4 Minuten glasig dünsten. Die Gewürze – Ras el Hanout, Zimt und Kurkuma – direkt in den Topf geben und 1 Minute unter ständigem Rühren anrösten. Dieser Schritt ist entscheidend: Die Hitze aktiviert die ätherischen Öle und gibt dem Eintopf seine Tiefe. Kürbis und Pastinaken zugeben und 5 Minuten mitgaren.
3. Köcheln und eindicken Die Dosenstomaten, die Kokosmilch und die abgetropften, gespülten Kichererbsen zum Gemüse geben. Alles gut umrühren und aufkochen. Die Hitze reduzieren und ohne Deckel 25 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist und der Eintopf eine sämige, leicht eingedickte Konsistenz hat.
4. Abschmecken und servieren Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Der Zitronensaft ist wichtig – er hebt die süßen und würzigen Aromen. Mit reichlich frisch gehacktem Koriander servieren. Dazu passt Fladenbrot, um die Sauce aufzutunken.
Tipps
- Kürbis schälen: Den Butternut-Kürbis vor dem Schälen kurz in die Mikrowelle (2 Minuten) oder den Ofen stellen – die Schale wird dadurch weicher und lässt sich leichter entfernen.
- Kokosmilch-Variante: Für eine weniger süße Version die Kokosmilch durch Gemüsebrühe ersetzen oder halb und halb mischen.
- Schärfestufe: Wer Schärfe mag, gibt eine frische Chilischote mit in den Topf oder serviert Harissa dazu.
- Einfrieren: Dieser Eintopf lässt sich hervorragend einfrieren. Portionsweise in Gefrierbehältern aufbewahren – ein ideales Vorratsgericht.