Lauwarmer Spargel-Rhabarber-Salat mit Senfdressing

Rhabarber im Salat? Klingt gewagt, ist aber eine der schönsten Entdeckungen des Frühlings. Wenn Rhabarber mit Ahornsirup kurz in die Pfanne kommt, verliert er seine rohe Schärfe und wird weich, leicht süßlich und fruchtig – der perfekte Kontrast zum bissfesten grünen Spargel. Das Senfdressing hält alles zusammen. Ein Salat, der sofort Gespräche am Tisch auslöst.

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g grüner Spargel
  • 3 Stangen Rhabarber
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 50 g Walnüsse
  • 2 EL Ahornsirup
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 EL Weißweinessig
  • Saft von ½ Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Spargel anbraten Den grünen Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden oder abbrechen – die letzten 2–3 cm. In mundgerechte Stücke von ca. 4–5 cm schneiden. In einer großen Pfanne 1 EL Olivenöl bei hoher Hitze erhitzen. Den Spargel in die heiße Pfanne geben und 5–6 Minuten unter gelegentlichem Schwenken braten, bis er bissfest und an den Schnittstellen leicht gebräunt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf einen Teller geben.

2. Rhabarber karamellisieren Den Rhabarber waschen, schälen ist nicht nötig, und in Stücke von ca. 3 cm schneiden. In derselben Pfanne bei mittlerer Hitze den Ahornsirup erwärmen. Den Rhabarber zugeben und unter leichtem Schwenken 2–3 Minuten garen, bis er leicht weich ist, aber noch seine Form behält. Er soll nicht zu Mus werden. Vom Herd nehmen.

3. Dressing anrühren Dijonsenf, die restlichen 2 EL Olivenöl, Weißweinessig und Zitronensaft in einem kleinen Glas oder Schüsselchen mit einer Gabel kräftig verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

4. Anrichten Walnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett 2–3 Minuten goldbraun rösten. Den noch warmen Spargel und Rhabarber auf Tellern oder einer Platte anrichten, Frühlingszwiebeln darüber, das Senfdressing darüberträufeln und mit den gerösteten Walnüssen abschließen.

Tipps

  • Rhabarber nicht überkochen: 2–3 Minuten reichen völlig. Wer ihn länger in der Pfanne lässt, bekommt ein Kompott – lecker, aber für diesen Salat zu weich.
  • Lauwarmer Zeitpunkt: Dieser Salat schmeckt am besten, wenn Spargel und Rhabarber noch leicht warm sind. Nicht warten, bis er abkühlt.
  • Walnüsse toasten: Das kurze Toasten der Walnüsse intensiviert ihr nussiges Aroma erheblich – ein kleiner Schritt mit großem Effekt.
  • Proteinergänzung: Wer den Salat sättigender machen möchte, kann geröstete Kichererbsen oder gebratenen Halloumi-Käse dazugeben.